Aktualisierung Hygieneplan

Der Hygieneplan für alle Schulen in Sachsen-Anhalt wurde aktualisiert. Vieles wird beibehalten:

unsere Kohorteneinteilung, die eingeschränkten Hofpausenplätze, das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen auf dem Weg zum Pausenhof und innerhalb des Schulhauses, jedoch nicht im Unterricht.

Die Regeln der Hust- und Niesetikette sowie zum Händewaschen gelten weiter und hängen in jedem Klassen- und Sanitärraum. Wir sind ausreichend mit Handwaschseife und Papierhandtüchern ausgestattet.

Desinfektionsmittel zur Reinigung stehen zur Verfügung.

Wer seine Mund-Nasen-Bedeckung vergessen hat, bekommt eine von der Schule.

Persönliche Gegenstände wie Trinkbecher, Stifte, Arbeitsmaterialien sollen nicht mit anderen getauscht werden.

Schulsport und Schwimmen sind weiterhin möglich. Für das Singen im Musikunterricht besteht nach wie vor ein Verbot in geschlossenen Räumen.

Unsere Mittagsversorgung ist den geforderten Bedingungen durch die Ausgabe von Einzelportionen und die Zuteilung von Besteck angepasst.

Vor dem Unterricht, in den Pausen und auch einmal innerhalb jeder Unterrichtsstunde wird der Klassenraum gelüftet.

Folgende 3 Möglichkeiten im Schulbetrieb sind zu unterscheiden:

Regelbetrieb (Stufe 1)

Bei dieser Stufe gibt es an der Schule keine Beteiligten, die positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet wurden und das Infektionsrisiko ist in der Region niedrig.

Auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m zwischen Schülerinnen und Schülern, den unterrichtenden Lehrkräften sowie pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann während des Unterrichts verzichtet werden. Die präventiven Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen sind strikt einzuhalten. Dabei sind insbesondere die eingeteilten Kohorten einzuhalten, das heißt, eine Durchmischung dieser Kohorten ist zu vermeiden. Die gebildeten Kohorten sind zu dokumentieren.

Eingeschränkter Regelbetrieb (Stufe 2)

Wenn in einer bestimmten Region (z.B. in einer Einheits- oder Verbandsgemeinde) das Infektionsrisiko allgemein ansteigt und ein Übergreifen auf die Schule droht, müssen präventive Schritte an allen Schulen in dieser Region ergriffen werden. Die Entscheidung über die konkret einzuleitenden Schritte obliegt dem Ministerium für Bildung, dass sich zuvor mit dem Landesschulamt und den lokal zuständigen Gesundheits- und Schulverwaltungsbehörden ins Benehmen setzt. Die Information der Schulen erfolgt über das Landesschulamt.

Eine Schule wechselt in den eingeschränkten Regelbetrieb, wenn ¼ der Schülerinnen und Schüler oder der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer von den zuständigen Gesundheitsämtern ausgesprochenen Quarantäneanordnung unterliegen.

Der eingeschränkte Regelbetrieb erfolgt für zehn Schultage.

Im eingeschränkten Regelbetrieb gelten die folgenden Einschränkungen für die Organisation des Präsenzunterrichts:

  1. Bildung von festen Lerngruppen (soweit schulorganisatorisch möglich Verkleinerung der Kohorten) mit fest zugeordnetem Personal (Vermeidung von Vertretungsunterricht über die Kohorten hinweg),
  2. Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m,
  3. Befreiung von Risikogruppen vom Präsenzunterricht nach Vorlage eines Attests,
  4. eventuell Verschärfung der Hygienemaßnahmen.

Im eingeschränkten Regelbetrieb findet ein Wechsel von Präsenzphasen in der Schule und Distanzunterricht zu Hause mit erhöhten Infektionsschutzmaßnahmen in der Schule statt.

Schulschließung mit Distanzunterricht (Stufe 3)

Im Falle einer vom zuständigen Gesundheitsamt angeordneten befristeten vollständigen Schulschließung findet der Unterricht ausschließlich als Distanzunterricht statt.

Eine Notbetreuung wird angeboten. Nähere Regeln dazu sind noch offen.

Außerdem gilt Folgendes:

Allgemeinverfügung des Landkreises ABI vom 06.11.2020

mit Wirkung vom Montag, 09.11.2020, gilt im Landkreis ABI in allen Gemeinschaftseinrichtungen gem. §33 Nr. 1,2,3 und 5 IFSG:

  1. Kohortenbildung ist konsequent umzusetzen
  2. Schulische und außerschulische Angebote, wo eine Kohortenbildung nicht möglich ist, sind nicht zulässig
  3. das erzieherische/pädagogische Personal ist verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, soweit sie Kohorten übergreifend unterrichten.